DIDF-Jugend Stuttgart: Wir müssen am Ball beleiben!

Zur Konferenz der DIDF-Jugend Stuttgart kamen rund 60 Mitglieder. Besonders auffällig waren die vielen neuen und jungen Mitglieder, die sich stark an den Diskussionen über die aktuellen Themen wie “Krise des Bildungssystem”, “Ausbildungskrise” sowie “Nationalismus und Rassismus” beteiligten.
Die vor einem Jahr gewählte Kommission berichtete über die zahlreichen kulturellen und sportlichen Angebote und Veranstaltungen. Neben den festen Kursangeboten Folklore, Saz und Medien wurden  im letzten Jahr verschiedene Sportturniere, Jugendtreffs und Kulturfestivals durchgeführt. Für die zukünftige Arbeit werden neben den zu verstärkenden Bemühungen um die Zeitschrift “Junge Stimme”, die Azubi-Gruppe sowie die Mediengruppe “Hayat TV” durch die verstärkte Teilnahme der Mitglieder unterstützt.
Die Vertreter der SchülerInnen- und der Studierendengruppe berichteten über ihre Aktivitäten im Rahmen der bundesweiten Bildungsstreiks in Stuttgart. Wegen der stetigen Teilnahme am Bildungsstreiksbündnis hatten sie maßgeblich Anteil an der Dynamik und dem Erfolg der Bildungsstreik-Bewegung in der Stadt. Auch die Azubi- und Jungarbeitergruppe berichtete über die Teilnahme der DIDF-Jugend an den von den Gewerkschaften organisierten Proteste gegen Lehrstellen- und Arbeitsplatzabbau, Lohnsenkungen und Profitsteigerung der Unternehmen auf Kosten der Belegschaften. Allesamt wiesen daraufhin, dass diese Bemühungen und Anstrengungen der gemeinsamen Arbeit fortgeführt werden müssen, um am “Ball zu bleiben” und den “Druck gegen die Profiteure dieser Krise” zu erhöhen.
Erste Veranstaltungen der neu gewählten Jugendkommission sind bereits geplant. So wird das Sternencamp für 9-14 Jährige vom 02.-05. April durchgeführt. Weiterhin sind geplant ein Jugendfestival in Stuttgart (Mai 2010) und erstmals auch ein großes Kinderkulturfestival im Juni.

„Wir müssen politischer werden“ – DIDF Jugend Nürnberg wählt neue Kommission
Etwa 50 Jugendliche haben an der Jahreshauptversammlung der DIDF Jugend Nürnberg teilgenommen. Neben der Wahl der Jugendkommission wurde auf ein überaus erfolgreiches Jahr zurückgeblickt und zukünftige Aktionen geplant. Der DIDF-Jugend Nürnberg war es gelungen, im letzten Jahr ihre Mitgliederzahl deutlich zu steigern, so passte es dann auch sehr gut, dass 15 neue Mitgliedschaften während der Hauptversammlung abgeschlossen wurden. Neben den bisherigen Aktivitäten wie Folklore und Gitarrenkurse soll in Zukunft eine Theatergruppe das kulturelle Angebot abrunden. Aber auch ein Fußball – und Volleyballturnier sind in der Planung.  Doch darf die politische Bildung nicht zu kurz kommen, sagte Sercem Yildiz einer der neu gewählten Kommissionsmitglieder. „Es reicht nicht, einfach nur gegen das bestehende System zu sein. Um grundlegende Kritik daran äußern zu können, müssen wir uns politisch weiterbilden. Dazu gehört es auch dass wir regelmäßig Lese- und Diskussionsrunden abhalten.“ Des Weiteren wurde nach reger Diskussion beschlossen, dass es wichtig sei, sich weiterhin an den künftigen Bildungsstreiks zu beteiligen. Jedoch soll seitens der DIDF-Jugend eine größere Rolle bei der Organisation und Durchführung  der Bildungsstreiks übernommen werden.

Mannheimer DIDF Jugend hat sich neu aufgestellt
Die Mannheimer DIDF Jugend hat ihr Jahrestreffen durchgeführt. Über 30 Jugendliche haben an diesem Treffen teilgenommen. Zu Beginn gab der Vorstand einige Inputs zur politischen und sozialen Situation in Deutschland und in Mannheim. Anschließend wurden die letzten zwei Jahre bewertet und Stärken und Schwächen analysiert. Den Schwerpunkt des Treffens bildete das Thema Bildung. Mannheim hatte sich in den Bildungsprotesten 2008 und im Sommer 2009 nur mit Flash Mobs beteiligt, weswegen die Bildungsmisere nicht öffentlich diskutiert worden war. Bei dem Jahrestreffen wurde festgestellt, dass das Bildungssystem nicht in seiner jetzigen Form bleiben kann und dass das dreigliedrige Schulsystem abgeschafft werden muss. Unter den Teilnehmern waren auch zahlreiche Gäste von den SJD-Die Falken, Kom-Ciwan, Alevitische Jugend und die Jusos. Annika Wörsdörfer von der DGB Jugend schickte ein Grußwort, in dem Sie der DIDF Jugend ein erfolgreiches Jahr wünschte und betonte, dass sie in diesem Jahr weiterhin auf gute Zusammenarbeit hofft. Zu diesem Anlass wurde auch die Zusammenarbeit unter den Jugendorganisationen diskutiert.

Vorbereitungen zur Bundeskonferenz  in Karlsruhe
Die Karlsruher DIDF- Jugend hat sich zum Frühstück mit ihren Mitgliedern getroffen, um sich auf die Bundeskonferenz der DIDF Jugend vorzubereiten und ihre Delegierten zu bestimmen. Neben den Diskussionen zu den Themen Bildung und Arbeit wurden die Aktivitäten der Ortsgruppe kritisch bewertet und diskutiert. Der Mangel an Strukturen und einer Kommission und geringe sportliche und kulturelle Angebote für Jugendliche wurden als die Hauptursachen für die schwache Arbeit der Ortsgruppe festgestellt. Nach der Wahl von drei Delegierten haben sich die Mitglieder unter anderem das Ziel gesetzt, sich am Bildungsstreik-Bündnis zu beteiligen und ihre Kontakte zu anderen Organisationen und zu der Gewerkschaftsjugend wieder aufzufrischen. Auch ein Fußballturnier soll Mitte des Jahres stattfinden. Ebenso wurden weitere zahlreiche Aktivitäten wie Filmabende, Freizeitangebote für Sterne und gemeinsame Ausflüge beim Treffen beschlossen.
Aktive Münchener Jugendgruppe
Die DIDF Jugend München hatte in letzter Zeit eine heiße Phase. Noch vor wenigen Wochen wurde eine gemeinsame Hüttenfahrt organisiert. Auf diesem Wochenendseminar wurden Themen wie „Der Einfluss der Medien auf Jugendliche“, „Selektives Bildungssystem“ usw. diskutiert. Kurz davor hatte ein Jugendkulturfestival mit ca. 500 Teilnehmern stattgefunden, die ausgewertet wurde. All diese positiven Erfahrungen motivierten die Jugendlichen so sehr, dass auch viele an der Jahreskonferenz teilnahmen. Bei der Bewertung der Aktivitäten fiel auf, dass die Jugendgruppe gute Arbeit geleistet hat, aber z.B. an den Bildungsprotesten nicht organisiert teilgenommen hat, obwohl der Bildungsprotest in München einer der erfolgreichsten war. Die Ortsgruppe hat eine fünfköpfige Kommission mit drei Beisitzern gewählt.

DIDF- Jugend Essen ist für 2010 gerüstet
Am vergangen Wochenende hat in Essen die Mitgliederversammlung der Essener DIDF- Jugend stattgefunden. Es nahmen 20 Jugendliche an der Versammlung teil, die im Übrigen sehr produktiv verlief. Nach der Bewertung des vergangenen Jahres, wurde über die zukünftigen Arbeiten diskutiert. Auch wenn es Ecken und Kanten gibt, an denen man feilen muss, hat sich gezeigt, dass die Essener Ortsgruppe in den vergangenen zwei Jahren viel erreicht hat. Der fünfköpfige neu gewählte Vorstand hat sich für die kommenden Monate, viel vorgenommen und sich einen Plan erstellt. Auch die Essener Sterne stehen auf der Liste, für sie sind ebenfalls Aktivitäten geplant und in naher Zukunft werden diese vom Vorstand und mit Hilfe der Jugendmitglieder in Kraft gesetzt. Weiterhin hat und wird die DIDF-Jugend am Essener SchülerInnen-Bündnis teilnehmen. Die Diskussion über das „selektive Bildungssystem“ während der Mitgliederversammlung zeigte, wie wichtig es ist, in solchen Bündnissen aktiv mitzuarbeiten und den Bildungsstreik mitzuorganisieren.
Mit der Wahl des neuen Vorstands hat die Arbeit in Essen einen neuen Startschuss gesetzt und die Essener Ortsgruppe startet mit viel Energie ins Jahr 2010, um gemeinsam die Kräfte zu bündeln für Arbeit, Bildung und Zukunft.

Duisburg: Kräfte bündeln für Arbeit, Bildung und Zukunft!
Die DIDF-Jugend Duisburg führte die erste Jugendkonferenz seit ihrem Bestehen durch. Es nahmen ungefähr 40 Jugendliche daran teil, hauptsächlich wurde die Gruppe von Schülerinnen und Schülern dominiert. Die Konferenz wurde vom Bundesvorstandsmitglied der DIDF-Jugend Mahir Sahin begrüßt, des Weiteren berichtete Gizem Kockaya im Namen der DIDF-Jugend Duisburg über die Aktivitäten der letzten zwei Jahre. Daraufhin folgte ein rege Diskussion über die soziale und politische Lage in Deutschland unter den Jugendlichen. Die Schwerpunkte der Konferenz bestimmten der bevorstehende Bildungsstreik im April und die geplante Konferenz der rassistischen „Pro NRW“ im Ruhrgebiet, sowie die anschließende Demonstration der „Pro NRW“ zum Merkez-Moschee im Duisburger Stadtteil Marxloh am 28. März und die Demonstration der NPD am 27. März in Duisburg-Marxloh. Im Nachhinein wurde ein Film über die DIDF-Jugend vorgestellt, welcher großen Zuspruch unter den anwesenden Jugendlichen fand. Nach einer kurzen Pause wurden 9 Jugendkommissionsmitglieder gewählt. Nach der Wahl begnügten sich die Jugendlichen mit dem offenen Büfett und zum Schluss wurde das Ganze mit einem Musikkonzert von Jugendlichen abgerundet.

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