Die Jugend der Welt für Arbeit, Bildung und Frieden

Vom 03. August bis zum 12. August kommen ca. 3000 Jugendliche aus Lateinamerika, Spanien, Griechenland, dem Nahen Osten, Tunesien, Benin, der Türkei und vielen anderen Ländern zusammen, um gemeinsam das internationale Jugendcamp in der türkischen Stadt Selcuk/Izmir nach ihren Zukunftsvorstellungen zu gestalten.
In einer Zeit, in der Arbeitslosigkeit und der Bildungsklau der Jugend als Schicksalsschlag dargestellt werden, zeigt die Jugend der Welt, dass sie nicht die passiven Zuschauer dieser Welt ist. Zehn Tage voller Diskussionen, Seminare und Workshops stehen den Jugendlichen zur Verfügung. Bei den vier großen Podiumsdiskussionen zu den Themen „Kriege, Frieden und Jugend“, „Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit“, „Recht auf Bildung“ und „Umwelt“, werden die Jugendlichen die Gelegenheit haben, mit Professoren, Experten und Jugendlichen aus anderen Ländern zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen. Die “Qual der Wahl” wird es bei der AG-Auswahl geben, denn neben bekannten Arbeitsgruppen wie Zeitung und Folklore wird es Arbeitsgruppen wie Evolution, Töpferei und vielen anderen geben. Eine volles Programm, das von den Jugendlichen selber gestaltet wird, wird entgegen der herrschenden Vorstellung der Ellbogengesellschaft sein. Der ganze Tag wird mit Sport, Kultur und Diskussionen eine Alternative zum einseitigen Alltag bieten. Und wenn es dunkel wird und die Sterne zu sehen sind, heißt es für die Teilnehmer am Strand eine Veranstaltung nach der anderen unter freiem Himmel. Wie kann es denn anders als vielfältig werden, wenn zahlreiche Kulturen und Tausende Jugendliche zusammenkommen- ganz im Sinne des Zusammenlebens? Auch die Umgebung, in der das Camp stattfindet, könnte nicht besser sein. Sowohl die historische Stätte Efes als auch die Touristengegend Kusadasi bieten die passende Gelegenheit für die Ausflüge, die die Campteilnehmer erwarten. Wie es einmal der bekannte türkische Lyriker Nazim Hikmet treffend beschrieb, wird auch das Camp ablaufen:
„Leben
Leben wie ein Baum,
einzeln und frei,
Und brüderlich wie ein Wald,
das ist unsere Sehnsucht!“

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