Sunrise Festival 2010 der IG Bau- Jugend

„Wir sind eine tolle Truppe. Lasst uns der Welt zeigen, dass wir nicht jammern, sondern machen.“, sagte Christian Beck, der Bundesjugendsekretär der IG BAU, und beendete somit das diesjährige Sunrise Festival 2010. Das war für alle Besucher der Aufruf, einen IG BAU-Luftballon mit der Aufschrift „Nicht jammern, sondern machen“ in den Himmel steigen zu lassen. Über 250 Jugendliche aus ganz Deutschland und dem Ausland trafen sich vom 03. Juni bis zum 06. Juni in der Bildungsstätte Steinbach, um vier Tage über Gewerkschaftsarbeit zu diskutieren, sich kennen zu lernen und betriebliche Probleme und Lösungen auszutauschen.
Workshops
Das Programm, welches von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern der Gewerkschaft vorbereitet wurde, hatte viel zu bieten. Zahlreiche Workshops, die parallel liefen, gaben den Teilnehmern die Möglichkeit, über diverse Themen zu diskutieren und mit internationalen Gästen ins Gespräch zu kommen. Neben Workshops, bei denen es sich um die Gewerkschaft selber handelte wie „IG BAU“, „Gewerkschaften in Polen und Tschechien“ und „JAV-Stammtisch“, gab es auch allgemeinere Workshops. Besonders viel Interesse gab es für das Thema „Krise in Griechenland“. Weil die Meinungen stark auseinander gingen, musste noch ein zusätzliches Treffen vereinbart werden. Auch Themen wie Rassismus und Vielfalt kamen auf dem Festival nicht zu kurz. Workshops wie „XENOS – Vielfalt und Toleranz“ und „Kein Sex mit Nazis“ unterstrichen die Gefahr des Rechtsextremismus und rückten die Wichtigkeit der Integration in den Vordergrund. Auch gab es bei den Arbeitsgruppen viele Hilfestellungen, was Gewerkschaftsarbeit oder Kampagnenarbeit anging. Es wurden Tipps und Anregungen gegeben, die beim Tragen der Arbeit in die Öffentlichkeit hilfreich sein sollen. Auf die Frage, wo die Gewerkschaft heute steht und wo sie hin will, antwortet der Bundesjugendsekretär: „Wir stehen auf und werden den Mächtigen gehörig in den Hintern treten.“
Musikprogramm
Auch das Musikprogramm kam abends nicht zu kurz. An jedem Abend trafen sich die Teilnehmer des Festivals vor der Bühne und sangen mit den Bands „Wulli und Sonja“, „Die dicken Kinder“ und „Desert Spring“ Coverlieder von ABBA bis ACDC. „Das Besondere an diesem Festival ist, dass jeder mit anpackt und hilft. Alle sind so freundlich zueinander und wollen ein angenehmes Festival miteinander verbringen.“, sagte ein ein Teilnehmer aus Westfalen. Die Bildungsstätte gab mit ihrer Anlage den Teilnehmern die Möglichkeit, Stühle zu bauen, an Gewinnspielen teilzunehmen und an Sportturnieren teilzunehmen. Mit der Hoffnung, sich in zwei Jahren wieder am selben Ort zu treffen, werden Teilnehmer ihre Erfahrungen in ihre Orte tragen.
(NeuesLeben)

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