„Gier ist gut, Gier treibt uns an.“

Es ist das Jahr 1985 in New York an der Wall Street. Das Leben an der Börse ist schneller geworden als es schon war. Alles wird mit Computern gesteuert und gelenkt. Die ersten Handys werden benutzt. Man ist überall und jederzeit erreichbar, weil Money never sleeps. Jede Information bzw Insiderinformation ist da viel Wert, nämlich sehr viel Geld. “Unser Held Bud Fox (Charlie Sheen) kommt aus einer Arbeiterfamilie und versucht als Broker, an das große Geld zu kommen wie sein Vorbild Gorden Gekko. Der aus einfachen Verhältnissen stammend an der Börse reich geworden ist.
Bud Fox, gespielt von Micheal Douglas, erhielt für die Rolle einen Oscar.?Bud versucht permanent einen Termin bei Gorden Gekko zu bekommen und als es ihm gelingt, versucht er Gekko zum Kauf bestimmter Aktien zu bewegen, was dieser jedoch ablehnt. Bud lässt sich schließlich dazu hinreißen, vertrauliche Informationen über die Fluggesellschaft „Bluestar“ weiterzugeben. Über diese verfügt er durch seinen Vater Carl (Martin Sheen), der als Monteur bei dem Unternehmen arbeitet und die Belegschaft der Firma gewerkschaftlich vertritt.
Durch die Insiderinformation gelingt es Gekko, mittels des Kaufs von Bluestar-Aktien schnell viel Geld zu verdienen. ?Dadurch wird sein Traum wahr und er arbeitet mit Gekko zusammen. ?Mithilfe seines neuen Mentors häuft er schnell ein beachtliches Vermögen an, bemerkt aber nicht, dass er sich selbst zum Wegbereiter undurchsichtiger und illegaler Geschäfte macht. Doch jede Medaille hat bekanntlich auch ihre Kehrseite. Er bemerkt erst spät, dass Gekko vor Niemandem halt macht und das Spiel kein Ende hat. ?Oliver Stone gibt uns mit einem spannenden und unterhaltsamen Film einen kleinen Einblick in die Welt der Finanzhaie, wo nur der Stärkste gewinnt oder wie Gekko selber schön sagt: „Freesen oder Gefressen werden. Das ist der freie Markwirtschaft im Kapitalismus.“

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