Kick für das Miteinander

Heval Demirdögen

Der Jugendkultur- und Freundschaftsverein Stuttgart gab im Rahmen seiner Arbeit gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung mit einem Hallenfußballturnier unter dem Motto „Kick für das Miteinander“ in der Sporthalle Untertürkheim den Startschuss für weitere zukünftige Veranstaltungen. Insgesamt zehn Jugendmannschaften aus Stuttgart  und Umgebung spielten nicht nur um den Siegerpokal, sondern auch um den Erhalt des Fairnesspokals.
Der Jugendkultur- und Freundschaftsverein verfolgt das Ziel, Jugendlichen aus Stuttgart und Umgebung einen Raum der Entfaltung zu bieten, der frei von Rassismus und Nationalismus ist. Auch steht der Verein seit seiner Gründung für eine sozial gerechte und weltoffene Gesellschaft. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, bei Bildungsangeboten oder kulturellen und internationalen Jugendbegegnungen teilzunehmen. Dabei werden soziale Themen ebenso diskutiert, wie Möglichkeiten der politischen Teilhabe.
Dass diese Veranstaltung vielversprechend verlief, zeigte die durchweg positive Stimmung unter den Teilnehmern und den zahlreichen Zuschauern auf den Tribünen. So verabschiedeten sich viele Teilnehmer mit der Begeisterung und der Zusage an weiteren Veranstaltung des Vereins aktiv teilzunehmen.
Sportlich wurde den Zuschauern attraktiver Hallenfußball präsentiert. Dabei waren die 16-21 Jährigen unterschiedlicher Herkunft von Beginn an die Hauptprotagonisten: sie zeigten absoluten Spaßfußball und faire Begegnungen. Das Turnier gewannen die Spieler des Jugendhaus Anna, die mittlerweile regelmäßig bei den sportlichen Veranstaltungen des Jugendkultur- und Freundschaftsvereins teilnehmen. Den Fair-Play-Pokal erhielt völlig zu Recht die Mannschaft „Die Verdammten“. Das Turnier „Kick für das Miteinander“ brachte die Jugendlichen zusammen und ermöglichte so den Anfang für neue Freundschaften – unabhängig von Herkunft und Nationalität.

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