Erdogan auf ewig

von Yücel Özdemir

Präsident Erdoğan, der bei den vergangenen Regionalwahlen in der Türkei an Stärke verloren hat, stellt nun neue Überlegungen an, um seine politische Karriere zu verlängern. Erdoğan, der das Verfassungsreferendum am 16. April 2017 und die vorgezogenen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen am 24. Juni 2018 dank der »Volksallianz« mit der rechtsextremen MHP (Partei der Nationalistischen Bewegung) gewonnen hatte, ist sich durch das Ergebnis der Wahlen vom 31. März bewusst, dass er sich bei den nächsten Wahlen nicht selbst an der Macht halten kann. Deshalb ist er nun darum bemüht, die Koalition auszuweiten. Wie der für seine Nähe zum Präsidentenpalast bekannte Journalist Abdülkadir Selvi in der »Hürriyet« schrieb, hat Erdoğan wohl dem Vorsitzenden der CHP (Republikanische Volkspartei), Kemal Kılıçdaroğlu, ein »Türkei-Bündniss« vorgeschlagen.

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