Umwelt vs. Kapitalismus: Ist ein grüner Kapitalismus möglich?

Die DIDF-Jugend Hamburg sowie der Internationale Jugendverein Hamburg, Campus Grün Hamburg und Change for Future Hamburg organisierten an der Hamburger Uni eine Veranstaltung, bei der dieser Frage auf den Grund gegangen wurde. Bei der Veranstaltung, an der knapp 50 Personen teilnahmen, referierten Deniz Celik (Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft sowie DIDF Hamburg) und Felix Steins (Aktivist bei Fridays for Future).Während Deniz Celik in seiner Analyse herausarbeitete, dass die Hauptverursacher der Umweltzerstörung die Industrie und nicht die Konsumenten sind, kritisierte er Maßnahmen wie das Klimapaket der Bundesregierung und die darin enthaltene CO2-Steuer, die das Leben der Arbeiter und Werktätigen erschweren und von den eigentlich Schuldigen ablenken würden. Felix Steins legte die Entwicklung der Bewegung „Fridays for Future“ (FFF) dar, indem er auf sowohl auf ihre Ursprünge und Entwicklung, als auch inhaltlichen Standpunkt erläuterte. Dabei wies er darauf hin, dass die FFF- bzw. Umweltbewegung heute im Besonderen von der Mittelschicht und ihren Kindern getragen werde und es bisher nicht geschafft werden konnte, die Arbeiterklasse für den Kampf gegen die Umweltzerstörung zu gewinnen. Im Anschluss gab es eine rege Diskussion, die die Veranstaltung abschloss.

3-2018