Trump geht, Google bleibt!

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff. Bereits vier Mitglieder des Kabinetts von Noch-Präsident Trump haben vor dem offiziellen Ende der Amtszeit ihren Rücktritt bekannt gegeben. Weitere Rücktritte werden vermutlich folgen. Ebenfalls verließ Republikaner Urgestein Colin Powell seine Partei, weil er der Republikanischen Partei vorwirft, bis zuletzt noch hinter Trump gestanden zu haben.

Auch wurden Geschäfts beziehungen zu Donald Trump seitens der Deutschen Bank für beendet erklärt und sämtliche Social Media Accounts von Twitter und Co. sind gesperrt.

Es läuft quasi darauf hinaus, dass er unehrenhaft die Bühne verlässt. Doch vorher nimmt er noch mit, was er kann: Kurz vor Amtsenthebung erklärte er Cuba noch zum Terrorstaat und unterschrieb noch dieses Jahr drei Todesvollstreckungen. Vielleicht sollte man ihm schnell noch den Schlüssel für die Atomsprengköpfe abnehmen, bevor er mit China auf dumme Ideen kommt?

Trump war schon immer ein Hardliner und stark an der Grenze zum durchgeknallten Egomanen, aber seine Niederlage machte ihm anscheinend doch stärker zu schaffen. Noch immer hat er seine Wahlniederlage nicht akzeptiert und den Sturm auf das Kapitol seitens seiner Anhänger bereut er auch nicht. Keine Chance für Kritik geschweige denn Selbstkritik und er übernimmt keinerlei Verantwortung, weder für die Gestorbenen, noch für den weiterhin radikalen, rechtsterroristischen Mob auf den Straßen. Für immer wird er in die Annalen der Geschichte eingehen als schmollender und eingeschnappter Präsident, mit dem niemand spielen möchte.

Doch ob Biden, ein neoliberaler Hardliner und Kumpel von großen Konzernen, ein besseres Bild abgeben wird, zeigt sich spätestens einem Jahr.

Doch der Umgang mit Trump führt uns eine Sache deutlich vor Augen, die im ganzen Trubel leicht unterging: Die sozialen Medien und ihre Macht sind ins Unendliche gestiegen, man glaubt es kaum. Früher zensierten Politiker die Medien, jetzt können Medien sogar amtierende Mandatsträger KO setzen. Dass Medienkonzerne so viel Macht haben, ist mindestens genauso gefährlich, wie die letzten Handlungen von Noch-Präsident Trump, die unberechenbar sind. Diese Fakten sollten niemals vergessen werden, nur weil sie einen unbeliebten Präsidenten niederzwangen! Trumps kommen und gehen, Facebook, Google und Co bleiben! Und sie werden stärker und bleiben gefährlich!