Menschenleben vor Profite: Maßnahmen für die Menschen statt für Wirtschaft und Konzerne!

Foto: C. Ludwig / Köln

In immer weiteren Städten und Regionen werden nächtliche Ausgangssperren verhängt, im Gespräch ist eine bundesweite rechtliche Grundlage für diese Maßnahme, die die Bundesregierung in den Weg gebracht hat. Auch wenn Gerichte manche Ausgangssperren wieder gekippt haben, wird weiterhin die Verantwortung auf das Individuum abgewälzt. Mit Ausgangssperren wird eine weitere, das Privatleben einschränkende Maßnahme eingeführt, die angeblich die Ausbreitung des Coronaviruses verhindern soll. Die Ausbreitung kann aber niemals durch private Kontaktverbote kontrolliert, gar verhindert werden. Die Infektionen passieren nicht zwischen 21 und 5 Uhr auf der Straße! Untersuchungen zeigen, dass weniger als 10 % der Menschen sich nach 21 Uhr infiziert haben. Auch haben Aerosolforscher oft genug darauf hingewiesen, dass Infektionen an der frischen Luft mit Einhaltung der Abstandsregeln nahezu Null sind. Infektionen passieren in vollen Bussen und Bahnen auf dem Weg zur Arbeit! In Betrieben und Großraumbüros, wo man sich nicht aus dem Weg gehen kann! In Fabrikhallen, Schlachtereien oder Umkleidekabinen! Sie passieren in Pflegeheimen und Krankenhäusern, wo es teilweise an ausreichend Masken mangelt.

Die Pandemiebekämpfung wird auf dem Rücken der arbeitenden Menschen ausgetragen, die sich jeden Tag für die Profite der Wirtschaft in Gefahr bringen und die Verantwortung wird individualisiert und wieder nur der Privatperson aufgebürdet.
Fast 3 Millionen Infektionen und über 80.000 an und mit Corona Gestorbene allein in Deutschland – das ist das Ergebnis einer desaströsen staatlichen Coronapolitik, die das Privat- und Kulturleben in ewigen und sich ständig ändernden Lockdown-Maßnahmen hält, während Industrie und Großbetriebe noch immer geschont, gar sogar stark subventioniert werden. Auch die Impfstoffe werden durch Patente geschützt, um den Pharmafirmen Milliardengewinne zu sichern. Ergebnis sind Verzögerungen bei der Produktion, die einen flächendeckenden Einsatz bis jetzt verhindert haben. Es reicht!

Längst ist bekannt, dass nicht alle von der Infektion gleichermaßen betroffen sind: Arbeiter, Arbeitslose und Arme stecken sich mehr an, bleiben länger krank und versterben öfter als finanziell Bessergestellte, die oft im Homeoffice arbeiten oder in ihren privaten Fahrzeugen oder Unterkünften verbleiben können. Daher muss in diese Richtung gehandelt werden!
Die Querdenker verbreiten irrationale Verschwörungstheorien und bieten rechten, menschenfeindlichen Kräften eine Bühne. Mit Falschinformationen und Gerüchten versuchen sie, Fuß zu fassen und falsche und gefährliche Alternativen zu formulieren. Wir stellen uns entschlossen dagegen und stehen für eine gemeinsame, gesamtgesellschaftliche und sozial gerechte Perspektive ein. Wir wollen eine andere Politik gegen die Corona-Pandemie: Wirksam, konsequent und vor allem solidarisch! Statt mit Verboten und Einschränkung des Privatlebens Tage zu retten, muss konsequent gehandelt werden.