Politcamp des Internationalen Jugendvereins

Foto: Yeni Hayat

Am zweiten Dezemberwochenende veranstaltete der Internationale Jugendverein sein erstes Politcamp. Jugendliche aus Hamburg, Hanau und Frankfurt kamen zusammen, um zu lernen, zu diskutieren und die dunklen Wintermonate mit ein bisschen Gemeinsamkeit zu füllen. 

Das Programm befasste sich vor allem mit den Grundlagen des Selbstverständnisses der Organisation. Da sich in mehreren Orten Jugendliche zusammenfinden, die auf diesen Grundlagen aufbauen und sich organisieren wollen, war es ein guter Moment, um das gemeinsame Verständnis der Organisation zu festigen. 

Am ersten Tag ging es um den Kapitalismus. Was bedeutet Kapitalismus? Wie funktioniert er? Was bedeutet es, dass die Probleme im Kapitalismus systematisch sind? Und was folgt daraus für unsere Gesellschaft? Über all diese Fragen wurde nach einem Input diskutiert. In der anschließenden Workshopphase wurde anhand von Artikeln der Zeitschrift des Vereins, der Lautschrift, weiterdiskutiert und geprüft, wie sich der Kapitalismus auf verschiedene Bereiche auswirkt: auf die Rolle der Frau, die Umwelt, die Bildung und die Kultur. Die Ergebnisse der Diskussionen wurden dann in die große Gruppe getragen.

Am zweiten Tag drehte sich alles um den Internationalismus. Was bedeutet es, dass wir Internationalisten sind? Woher kommt der Internationalismus? Wie können wir ihn umsetzen und was bedeutet es, dass „der Hauptfeind im eigenen Land steht“? Es gab einen Vortrag, viel Diskussion und es wurde gemeinsam das Solidaritätslied gesungen.

Neben dem Bildungsprogramm gab es natürlich auch Abendprogramm, das Highlight hier war das Pub-Quiz, in dem Teams gegeneinander antraten und sich in verschiedenen Kategorien messen mussten. Die Stimmung war das ganze Wochenende gut, trotz kaltem Wetter. Obwohl die verschiedensten Altersgruppen vertreten waren hatten alle viel miteinander zu besprechen, seien es die Seminarthemen oder die politische Arbeit in den verschiedenen Orten. Vor allem auf dem Weg zu einer bundesweiten Organisation war der inhaltliche und freundschaftliche Austausch genau richtig und ließ uns alle mit neuer Motivation und Energie in die Orte zurückkehren.

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