Jahreshauptversammlung der DIDF-Jugend Hamburg

Foto: Yeni Hayat

Sedat Kaya

Am 16. Januar kamen etwa 40 Mitglieder der DIDF-Jugend Hamburg in einer Hybridveranstaltung zu ihrer Jahreshauptversammlung zusammen.

Die Konferenz begann nach der Eröffnung mit Grußworten befreundeter Organisationen: während der Vertreter des Internationalen Jugendverein Hamburg (IJV) die enge Zusammenarbeit mit der DIDF-Jugend insbesondere aufgrund der gemeinsamen Interessen deutscher und migrantischer Jugendlicher unterstrich, hob die Vertreterin der SDAJ den gemeinsamen Kampf gegen Krieg und Militarisierung und der Vertreter der Grünen Jugend den gegen Rassismus und Polizeigewalt hervor. Der Vertreter der Ver.di-Jugend machte noch einmal auf die besondere Rolle türkeistämmiger Arbeiterjugendorganisation und die Wichtigkeit der DIDF-Jugend aufmerksam. Die Vorsitzende der DIDF Hamburg betonte in ihrer Rede noch einmal die gemeinsame Arbeit als Gesamtorganisation.

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Im Laufe der Konferenz gab es Inputs zu unterschiedlichen Themen, wie der politischen Lage der letzten zwei Jahre oder auch die der Arbeit der DIDF-Jugend in Hamburg während dieser Zeit. Es wurde die eigene Arbeit bewertet und diskutiert, was beibehalten und verbessert werden kann. Es wurde betont, wie schwer eine politische Jugendarbeit unter Bedingungen einer Pandemie durchzuführen ist. Dabei wurden viele Beiträge zu diesen Themen geteilt, und Ziele als Beschlüsse formuliert und abgestimmt: In Zukunft möchte die DIDF-Jugend in Hamburg die Verteilung ihrer Publikationen in den Stadtteilen kontinuierlicher gestalten, sowie die Zahl der Abonnenten ihrer Zeitschrift „Junge Stimme“ erhöhen. Gleichzeitig soll auch die Kulturarbeit gestärkt werden, insbesondere durch Angebote in eigenen Räumlichkeiten. Auch in Richtung junge Frauen soll es besondere Angebote geben. Eine großes Ziel ist die Durchführung einer kulturellen Großveranstaltung, sobald es die Bedingungen zulassen. Am Ende der Konferenz wurde der alten Vorstand verabschiedet und ein neuer Vorstand bestehend aus sieben Personen gewählt.