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Hamburg: 25000 gegen Rechtsruck und Sozialkürzungen

In Hamburg demonstrierten 25.000 Menschen gegen den Wahlerfolg der rechtsextremen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) in Sachsen-Anhalt, die dort rund 44 Prozent der Stimmen erzielte.

Auf der am Jungfernstieg aufgebauten Bühne hielten zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Organisationen Reden, darunter auch Zara Canbay, die im Namen des Migrantinnenbundes und des Hamburger Landesfrauenrats sprach. Die Kundgebung, deren Initiator Prüf war, die sich für eine Untersuchung der Verfassungsmäßigkeit eines AfD-Verbots einsetzt, wurde von einem breiten Spektrum an Organisationen organisiert. Die Redner wiesen darauf hin, dass neben dem Verbot auch die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen geändert werden müssten, die den Machtzuwachs der AfD begünstigen. Auch Jonathan Friesicke hielt im Namen des Internationalen Jugendverbands eine Rede.

Die Organisatoren der Demonstration betonten, dass sie die Regierungspolitik als Ursache für den Wahlerfolg der Rechtsextremen betrachteten. Nach der Kundgebung am Jungfernstieg fand eine kurze Demonstration statt, anschließend kehrte man zum Kundgebungsort zurück, wo gemeinsam Lieder des Sängers Bosse und des Hamburger Kneipenchors gesungen wurden. (Hamburg/NL)

 

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