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Rund 2.500 Beschäftigte demonstrieren in Hannover für ihre Forderungen

Rund 2.500 Beschäftigte aus verschiedenen Metall- und Elektrobetrieben (M&E) versammelten sich in Hannover vor dem Opernplatz, um im Rahmen der laufenden Tarifauseinandersetzung ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Anschließend zog ein Demonstrationszug mit einer zwischen Kundgebung zum Arbeitgeberverband NiedersachsenMetall.
Deutliche Worte fand Jens Schäfer, Betriebsratsvorsitzender von ZF. Die Forderung nach fünf Prozent mehr Entgelt sei bereits sehr bescheiden. Die kapitalistische Profitlogik und das ständige Sparen auf Kosten der Beschäftigten kritisierte er scharf. Die Belegschaften seien nicht länger bereit, diese Entwicklung hinzunehmen.
Auch die IG Metall Jugend zeigte sich kämpferisch. Aydan Özcan, JAV-Vorsitzende bei MTU, kritisierte in ihrer Rede das Arbeitgeberangebot von lediglich 1,3 Prozent ab Juli 2028. Angriffe auf den Achtstundentag, die 35-Stunden-Woche und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall seien Angriffe auf hart erkämpfte Rechte.
Mit Blick auf den historischen Streik von 1956/57 in Schleswig-Holstein betonte sie: Rechte würden nicht verschenkt, sondern müssten erkämpft werden. Die Jugend fordere sichere Übernahmen und Zukunftsperspektiven. Ihre Botschaft: Jung und Alt sowie die Betriebe dürften sich nicht spalten lassen. Den Angriffen der Arbeitgeber müsse Solidarität und gemeinsamer Widerstand entgegengesetzt werden.
Die Demonstration machte deutlich: Die Beschäftigten stehen zusammen und sind bereit, für ihre Forderungen zu kämpfen.

– 5 Prozent mehr Entgelt bei einer Laufzeit von 12 Monaten
– Sicherung von Arbeitsplätzen und Standorten
– Tarifliche Gewinnbeteiligung für erfolgreiche Unternehmen sowie eine soziale Komponente für untere Entgeltgruppen und Auszubildende

 

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