Seit Samstag befindet sich eine deutsche Gewerkschaftsdelegation zu einem Solidaritätsbesuch in der Türkei. Zwei der Gewerkschafter wurden am Flughafen Izmir in Gewahrsam genommen und des Landes zurückverwiesen.
Seit dem Wochenende befindet sich eine Delegation von Vertreter*innen deutscher Gewerkschaften zu einem Erkundungs- und Solidaritätsbesuch in der Türkei. Am Flughafen von Izmir wurden allerdings zwei der Gewerkschafter in Gewahrsam genommen und des Landes verwiesen.
Die Delegation besteht aus Mitgliedern und Vertreter*innen der Gewerkschaft ver.di, der GEW sowie dem Arbeitskreis Arbeit und Leben DGB/VHS, der Weiterbildungseinrichtung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und der Volkshochschulen (VHS) in Nordrhein-Westfalen. Geplant sei neben einem Aufenthalt in Izmir auch die Weiterreise nach Amed (Diyarbakir) gewesen, wo mit verschiedenen Gewerkschaften Gespräche zur aktuellen Situation der Arbeiterinnen und Arbeiter in der Türkei und weltweit geführt und gemeinsame Projekte angegangen werden sollten.
Nach Angaben der türkischen Bildungsgewerkschaft Eğitim Sen ist nicht bekannt, aus welchem Grund den beiden zurückgewiesenen Deutschen die Einreise verweigert wurde. Die Beamten am Flughafen hätten sich nicht geäußert. Die Weiterreise nach Amed wurde offenbar abgesagt.
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