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Die Jugend kommt zusammen: auf Open-Air-Festivals gegen Krieg und Rassismus, für Frieden und Zusammenhalt!

Unter diesem und ähnlichen Mottos haben der Internationale Jugendverband (IJV) und die DIDF-Jugend in verschiedenen Städten Deutschlands Open-Air-Festivals organisiert. Den Auftakt machte Hamburg: Dort kamen am 30. Mai über 6.000 junge Menschen unter dem Motto „Hamburgs Jugend gegen Krieg und Rassismus“ zusammen.

Mit Workshops zu Themen wie Schulstreik und Faschismus, aber auch mit sportlichen und kulturellen Angeboten wie Basketball, Graffiti und Halay, einem Panel zur Frage „In was für einer Stadt möchten wir als Jugend leben?“ sowie Reden von und mit Vertreterinnen und Vertretern der Gewerkschaftsjugenden, ASten, Schulen und aus dem Stadtteil wurde eine klare Botschaft vermittelt: Entgegen den Versuchen der Spaltung und Isolierung, entgegen der Vorstellung, dass jede und jeder sich allein retten müsse, haben Open-Air-Festivals wie diese gezeigt: Gemeinsam und gestützt auf unsere eigene Kraft können wir unsere Kultur selbst produzieren, zusammenkommen und ein Zeichen setzen — für eine lebenswerte Zukunft aller jungen Menschen in diesem Land.

Während in Marburg am Freitag, den 5. Juni, über 600 junge Menschen zusammenkamen, waren es am nächsten Tag, dem 6. Juni, bereits über 3.000 in Berlin und 5.000 in Frankfurt am Main. Weitere Festivals folgen: in Bremen am 20. Juni, in Kiel am 4. Juli und in einigen weiteren Städten. Die Festivals sind sowohl eine Vorbereitung auf das Festival für Zusammenhalt und Solidarität der DIDF am 13. Juni 2026, zu dem beide Jugendverbände mobilisieren, als auch auf das internationale antifaschistische und antiimperialistische Sommercamp vom 31. Juli bis zum 9. August in Österreich am Attersee. Dort werden bis zu 1.000 junge Menschen erwartet; über 50 Organisationen und Gruppen aus knapp 20 Ländern rufen dazu auf.

Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, dass die Jugend selbstorganisierte Räume schafft und zeigt: Wir nehmen unsere Zukunft selbst in die Hand! Selbst und gemeinsam organisieren, produzieren, hören, tanzen. So werden die Jugendfestivals des IJV und der DIDF-Jugend sowie das Sommercamp zu Orten, an denen sich auch Keime einer Jugendbewegung treffen und ihre Kämpfe unter einem gemeinsamen Motto verbinden können.

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